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8. August 2017

Pasta e basta? Pasta e vino!

Wir Schweizer lieben Pasta. Mit dem richtigen Wein ein kleines Festessen. Aber welcher Wein darf es sein?

Pasta
Die Schweiz ist verrückt nach Pasta, kaum ein anderes Gericht ist bei uns so beliebt wie Spaghetti, Farfalle und Co. Wir haben sie schon lange adoptiert und integriert, Teigwaren gehören zu den am meisten gekochten und konsumierten Gerichten. Gemäss der letzten Ernährungserhebung menuCH in der Schweiz im Zeitraum 2014-2017 verdrücken wir im Schnitt pro Tag und Person fast 300 Gramm, das entspricht einem Total von unglaublichen 11 Kilo im Jahr, die Jüngeren etwas mehr, die Älteren etwas weniger. Und Männer mehr als Frauen. Also mehr als gewichtig genug, dass wir uns um die perfekte Begleitung zum Pasta-Schmaus kümmern sollten.
Aber ganz so einfach können wir es uns dabei nicht machen, denn schliesslich gibt es nicht DIE Weinempfehlung zum beliebten Teigwarengericht. Pasta ist so vielseitig, das kann ein einzelner Wein logischerweise nicht schaffen. Worauf also sollen wir achten?
Die typische italienische Pasta lebt von ihren Saucen, sie machen aus dem eher unscheinbaren und neutralen Gericht einen Wow-Effekt. Deshalb ist auch die Sauce der springende Punkt, der beachtet werden soll, wenn man über die passende Weinwahl nachdenkt. Die grundlegenden Fragen dazu richten sich also an die Sauce: Wie ist da die Säure oder die Süsse, wie steht es mit Salz und Gewürzen?

Ist die Sauce auf Tomatenbasis, bedeutet das immer einiges an Säure. Diese Sauce braucht einen leicht süsslichen Wein, der es mit der Säure aufnehmen kann und reichlich Extrakt hat. Zur klassischen Napoli wird also ein Nero d’Avola so gut wie immer gehen. Die Süsse harmonisiert die Säure und betont die Würze des Gerichts.
Unsere Weinempfehlung: Sicilia DOC – D’Altura nero, Lombardo

Beim Sugoklassiker Bolognese überwiegt die Intensität, die durch das lange Schmoren entsteht und die die Aromen so schön und dicht verwebt. Das braucht einen starken Partner. Hier ist Sangiovese aus der Toskana beispielsweise eine gute Wahl, seine Frucht hält einiges aus.
Unsere Weinempfehlung: Toscana igt – Pietranera, Piaggia

Ist die Sauce auf der Basis von Eiern gemacht wie beispielsweise bei der berühmten Carbonara, braucht es einen hellen Wegbegleiter, ein Pinot Grigio – als Idee – bietet genügend Fülle ohne dass er die im Rotwein vorkommenden Gerbstoffe hat. Diese vertragen sich nämlich nicht so gut mit dem Eiweiss.
Unsere Weinempfehlung: Pinot Grigio DOC – Grivò, Volpe Pasini

Und auch für Kräutersaucen wie das Pesto sollte man lieber auf einen Weissen setzen, da die Roten das Gericht mit ihren Gerbstoffen erschlagen könnten. Ein spannender Begleiter ist ein trockener Prosecco. Mit seiner leichten, spritzigen Restsüsse schwingt er sich gemeinsam mit dem Basilikum zum hervorragenden Gespann.
Unsere Weinempfehlung: Prosecco Treviso DOC – Brut, Bottega

Buon appetito!

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